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Meilensteine des Fairen Handels

1970 Hungermärsche der kirchlichen Jugendverbände, um Solidarität mit den Menschen in der Dritten Welt zu demonstrieren – Beginn der "Aktion Dritte Welt Handel".
1973 Gründung des ersten Dritte-Welt-Ladens (in Stuttgart).
1975 Gründung der GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH). Gesellschafter sind die Hilfswerke und die Jugendverbände der beiden großen Kirchen sowie die AG3WL (Arbeitsgemeinschaft der Dritte-Welt-Läden).
1978 "Jute statt Plastik"
1980 Nicaragua-Solidaritäts-Kaffee
1986 Markteinführung des weltweit ersten zertifizierten Bio-Tees durch die GEPA und Einführung des ersten Bio-Kaffees (Mexico).
1990 erste Weltläden in der DDR (z.B. "Baobab", Prenzlauer Berg)
1992 Gründung von TransFair e.V. Der Verein legt Kriterien für das Fairtrade-Siegel fest und vergibt es für fair gehandelte Produkte. Die Ausweitung des Fairen Handels in den "Normalhandel" (Supermärkte) wird dadurch möglich.
1996 Erster "Europäischer Weltladentag":
Die Weltladen-Bewegung in Europa organisiert regelmäßig Kampagnen zu aktuellen Welthandelsproblemen.
1998 aus der AG3WL wird der "Weltladen-Dachverband": die Mitgliedsläden unterzeichnen die "Konvention der Weltläden".
2001 Das "Forum Fairer Handel" organisiert die erste "Faire Woche".
2009 Die "Öko-Fair-Studie", gemeinsam von Naturland e.V. und dem Weltladen-Dachverband herausgegeben, belegt: Ökologischer Landbau und Fairer Handel können die Ernährungssicherheit und die nachhaltige Entwicklung in Entwicklungsländern grundlegend verbessern.